
Erdbestattung in Usingen
Stand: Oktober 2026
Eine Erdbestattung in Usingen findet auf einem der sieben städtischen Friedhöfe statt, in der Kernstadt oder in Eschbach, Kransberg, Merzhausen, Michelbach, Wernborn und Wilhelmsdorf. Nach hessischem Recht wird frühestens 48 Stunden und spätestens zehn Tage nach dem Tod bestattet. Grabart, Termin und Trauerfeier stimmt der Bestatter mit der Friedhofsverwaltung der Stadt ab. Die Pietät Henrici an der Weilburger Straße begleitet Familien vom ersten Anruf bis zur Grabpflege.
Der Anruf kommt aus dem Pflegeheim, oder der Hausarzt ist gerade gegangen. In den ersten Stunden nach einem Tod stehen viele Fragen gleichzeitig im Raum: Wer muss informiert werden, auf welchen Friedhof, und wie viel Zeit bleibt eigentlich?
Was ist bei einer Erdbestattung in Usingen als Erstes zu tun?
Vor jeder Bestattung muss eine Ärztin oder ein Arzt die Leichenschau vornehmen, und zwar unverzüglich [3]. Wer sie veranlasst, ist beim Tod zu Hause anders als in einer Einrichtung wie Krankenhaus oder Pflegeheim.
Tod zu Hause: Verständigen Sie zuerst den Hausarzt, nachts und am Wochenende den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116 117. Der Arzt stellt den Tod fest und den Leichenschauschein aus, den das Standesamt für die Sterbeurkunde braucht [3]. Danach rufen Sie den Bestatter. Die Pietät Henrici kommt auf Wunsch zu Ihnen nach Hause und holt den Verstorbenen bei Tag und Nacht ab [1].
Erdbestattung Usingen: Was ist in Ihrer Situation zu klären?
Vier kurze Fragen, eine Einordnung für die nächsten Schritte – ohne Datenabfrage.
Tod im Krankenhaus oder Pflegeheim: Im Krankenhaus übernehmen die Ärzte der Klinik die Leichenschau [3]. Im Pflegeheim fragen Sie das Personal, ob der Arzt schon gerufen wurde. Ihre Aufgabe ist in beiden Fällen der Anruf beim Bestatter. Er vereinbart mit der Einrichtung, wann er den Verstorbenen abholen kann.
Wohin der Verstorbene kommt: Steht eine öffentliche Leichenhalle zur Verfügung, ist der Verstorbene spätestens 36 Stunden nach dem Tod dorthin zu bringen. Als Leichenhalle gelten auch die Räume eines Bestattungsunternehmens [3]. Wer sich zu Hause länger verabschieden möchte, kann beim Magistrat der Stadt eine Ausnahme beantragen. Nötig sind ein ärztliches Zeugnis und ein Raum, der in dieser Zeit nicht als Wohn-, Schlaf- oder Arbeitsraum genutzt wird [3].
Was noch Zeit hat: In der ersten Nacht muss niemand über Friedhof, Grabart oder Trauerfeier entscheiden. Bestattet wird in Hessen frühestens 48 Stunden und spätestens zehn Tage nach dem Tod [3]. Welcher Friedhof und welches Grab bei einer Erdbestattung in Usingen passen, besprechen Sie in Ruhe mit dem Bestatter. Die Pietät Henrici berät dazu bei Ihnen zu Hause oder in ihrem Büro [1].
Für das erste Gespräch mit dem Bestatter helfen diese Unterlagen:
- Personalausweis der verstorbenen Person
- Geburtsurkunde, bei Verheirateten die Heiratsurkunde
- Unterlagen zu einer vorhandenen Grabstätte, falls es eine gibt
- Versicherungs- und Rentenunterlagen
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Welche Friedhöfe gibt es in Usingen und den Stadtteilen?
Für eine Erdbestattung in Usingen stehen sieben städtische Friedhöfe zur Wahl. Die Stadt nennt den Friedhof am Wernborner Weg in der Kernstadt und die Friedhöfe in Eschbach, Kransberg, Merzhausen, Michelbach, Wernborn und Wilhelmsdorf [4]. In Kransberg liegt der Friedhof an der Schloßstraße beim Schloss, in Wernborn an der Bergstraße.
Der Naturfriedhof in Merzhausen gehört ebenfalls zur Stadt. Er ist aber Baumbestattungen vorbehalten, bei denen Urnen beigesetzt werden. Wer einen Sarg in der Erde bestatten möchte, wählt einen der sieben klassischen Friedhöfe.
Zuständig ist die Friedhofsverwaltung der Stadt. Sie sitzt am Bauhof in der Weilburger Straße 46 und beantwortet Fragen zu Gebühren, Grabstätten und Ruhefristen [4]. Die Friedhofs- und die Gebührenordnung der Stadt regeln, welche Grabarten es gibt und was sie kosten.
Welcher Friedhof passt, hängt oft davon ab, wer das Grab später besucht. Wohnt der Ehepartner weiter im Stadtteil, liegt das Grab dort in der Nähe. Leben die Kinder weiter weg, kann ein vorhandenes Familiengrab den Ausschlag geben. Beide Fragen lassen sich vor der Anmeldung mit dem Bestatter klären.
Wichtig für Familien, deren Angehörige zuletzt nicht mehr in Usingen gewohnt haben: Das hessische Gesetz schließt frühere Einwohner ein, die zuletzt bei pflegenden Angehörigen, in einem Pflegeheim oder einer ähnlichen Einrichtung außerhalb der Gemeinde gelebt haben [3]. Wer also nach Jahrzehnten in Wernborn zuletzt in einem Heim in Bad Homburg lebte, kann trotzdem in Wernborn beerdigt werden.
Reihengrab oder Wahlgrab: Welche Grabart passt?
Das hängt vor allem davon ab, ob später weitere Angehörige im selben Grab bestattet werden sollen. Ein Reihengrab ist in der Regel für eine Person gedacht und endet mit der Ruhefrist. Ein Wahlgrab kann meist mehrere Stellen haben, und das Nutzungsrecht lässt sich verlängern.
Die Ruhefrist ist die Zeit, in der eine Grabstätte nicht neu belegt werden darf. Das hessische Gesetz schreibt mindestens 15 Jahre vor. Die genaue Dauer setzt der Friedhofsträger nach den Boden- und Grundwasserverhältnissen fest [3]. Für die städtischen Friedhöfe nennt sie die Friedhofsverwaltung.
Welche Grabart bei einer Erdbestattung in Usingen passt, zeigt der Vergleich:
| Grabart für die Erdbestattung | Für wen sie passt | Was vorab zu klären ist |
|---|---|---|
| Reihengrab | Eine einzelne Person, ohne spätere Beisetzung weiterer Angehöriger | Ob auf dem gewünschten Friedhof ein Reihengrabfeld frei ist |
| Wahlgrab | Paare und Familien, die später im selben Grab liegen möchten | Zahl der Stellen, Laufzeit und Verlängerung des Nutzungsrechts |
| Bestehendes Familiengrab | Wenn die Familie bereits ein Wahlgrab besitzt | Freie Stelle, Restlaufzeit, Nachweis des Nutzungsrechts |
Nicht jede Grabart gibt es auf jedem Friedhof. Welche Möglichkeiten es in Kransberg oder Michelbach tatsächlich gibt, klärt der Bestatter bei der Anmeldung mit der Friedhofsverwaltung.
Wie läuft die Trauerfeier ab – und bleibt der Sarg geschlossen?
In Hessen bleibt der Sarg bei der Trauerfeier geschlossen. Das Gesetz verbietet, Verstorbene öffentlich auszustellen, und der Sarg darf aus Anlass der Bestattungsfeierlichkeiten nicht geöffnet werden [3]. Ausnahmen kann der Gemeindevorstand nach Anhörung des Gesundheitsamts gestatten. Aus religiösen Gründen kann er auch eine Bestattung ohne Sarg erlauben.
Für den persönlichen Abschied gibt es andere Wege. Die Pietät bahrt Verstorbene in der Trauerhalle oder in den eigenen Räumen auf [1]. Die Trauerfeier kann in einer Trauerhalle oder in einer Kirche stattfinden. Anschließend begleitet die Trauergemeinde den Sarg zum Grab.
Erdbestattung Usingen: vom Abschied bis zum Grab
- Abholung, Versorgung und Einsargung durch den Bestatter
- Aufbahrung in der Trauerhalle oder in den Räumen der Pietät
- Anmeldung beim Friedhofsamt, Grabwahl und Festlegung des Termins
- Trauerfeier mit Musik, Rede und Blumenschmuck
- Beisetzung des Sarges im Erdgrab
Wer keinen Pfarrer wünscht, muss auf eine Rede nicht verzichten. Die Pietät Henrici in Usingen arbeitet Trauerreden nach den Wünschen der Familie aus und trägt sie vor. Auf Wunsch organisiert sie einen geistlichen oder weltlichen Redner [1].
Wer entscheidet über die Bestattung, wenn kein Wille bekannt ist?
Zuerst zählt der Wille der verstorbenen Person. Ist er nicht bekannt, bestimmen die Angehörigen die Bestattungsart [3]. Das Gesetz nennt dafür Ehegatten und Lebenspartner, Kinder, Eltern, Großeltern, Enkel und Geschwister.
Sind sich die Angehörigen nicht einig, gilt eine Reihenfolge. Der Wille des Ehegatten oder Lebenspartners geht dem der Verwandten vor. Der Wille der Kinder geht dem der übrigen Verwandten vor, und nähere Verwandte haben Vorrang vor entfernteren [3]. Bei Streit unter Angehörigen gleichen Grades entscheidet der Gemeindevorstand des Sterbeorts.
Wer eine Erdbestattung in Usingen für sich selbst wünscht, erspart der Familie diese Frage. Es hilft, den Wunsch schriftlich festzuhalten und Friedhof und Grabart vorher mit dem Bestatter zu besprechen. Die Notiz gehört zu den Unterlagen, die Angehörige im Trauerfall schnell finden.
Wovon hängen die Kosten ab?
Die Kosten einer Erdbestattung in Usingen setzen sich aus zwei Faktoren zusammen: den Gebühren der Stadt nach ihrer Gebührenordnung und den Leistungen des Bestatters. Welche Faktoren anfallen, hängt von den Entscheidungen der Familie ab.
| Entscheidung bei der Erdbestattung | Was davon abhängt |
|---|---|
| Grabart und Friedhof | Gebühren für Nutzungsrecht und Beisetzung nach der Gebührenordnung der Stadt |
| Sarg und Ausstattung | Auswahl aus dem Sortiment des Bestatters, Decke und Kissen, Kleidung |
| Aufbahrung und Trauerfeier | Nutzung der Trauerhalle, Musik, Redner, Blumenschmuck |
| Überführung | Entfernung zwischen Sterbeort und Friedhof |
| Drucksachen und Anzeigen | Trauerkarten, Todesanzeige, spätere Danksagung |
| Grabmal und Grabpflege | Steinmetz und Friedhofsgärtner, meist erst nach der Beisetzung |
Die Friedhofsgebühren legt nicht der Bestatter fest, sondern die Stadt. Ein nachvollziehbares Angebot weist sie deshalb getrennt von den Leistungen des Bestatters aus. Eine Kostenübersicht zu den eigenen Vorstellungen gibt die Pietät Henrici unverbindlich [1]. So sehen Angehörige vorher, welche Entscheidung welchen Posten verändert.
Welche Formalitäten übernimmt der Bestatter in Usingen?
Er nimmt der Familie den größten Teil der Behördengänge ab. Die Pietät fordert die ärztliche Todesbescheinigung an, beschafft die Sterbeurkunde beim Standesamt und meldet die Bestattung beim Friedhofsamt an. Dabei werden Grab und Termin festgelegt [1].
Dazu kommen die Absprache mit dem Pfarramt und die Abmeldung bei Krankenkasse, Rentenversicherung und Rundfunkbeitrag. Den Antrag auf Rentenfortzahlung als Vorschuss auf die Witwen- oder Witwerrente übernimmt die Pietät ebenfalls [1]. Auch Todesanzeige und Danksagung gestaltet die Pietät Henrici in Usingen und gibt sie an regionale Zeitungen weiter.
Die Pietät Henrici in Usingen arbeitet vom Stammsitz an der Weilburger Straße und von Zweigstellen in Neu-Anspach, Grävenwiesbach und Wehrheim aus [2].
Häufige Fragen zur Erdbestattung in Usingen
Wie schnell muss eine Erdbestattung in Usingen stattfinden?
In Hessen wird frühestens 48 Stunden und spätestens zehn Tage nach dem Tod bestattet. Die Höchstfrist kann überschritten werden, wenn durch technische Vorkehrungen keine gesundheitlichen Bedenken bestehen. Den genauen Termin legt der Bestatter mit der Friedhofsverwaltung fest.
Mein Vater lebte zuletzt im Pflegeheim außerhalb. Kann er in Usingen beerdigt werden?
Ja. Das hessische Friedhofsgesetz schließt frühere Einwohner ein, die zuletzt in einem Pflegeheim, einer ähnlichen Einrichtung oder bei pflegenden Angehörigen außerhalb der Gemeinde gelebt haben.
Wo wird eine Beerdigung in Usingen angemeldet?
Bei der Friedhofsverwaltung der Stadt am Bauhof in der Weilburger Straße 46. Den Antrag zur Anmeldung einer Beerdigung stellt die Stadt auch im Digitalen Rathaus bereit. In der Regel übernimmt der Bestatter die Anmeldung, die Grabwahl und die Absprache des Termins.
Ist eine Erdbestattung ohne Sarg möglich?
Nur als Ausnahme aus religiösen Gründen. Sie muss vom Gemeindevorstand nach Anhörung des Gesundheitsamts gestattet werden. Bei bestimmten ansteckenden Krankheiten ist eine Ausnahme nicht zulässig.
Ist die Pietät Henrici auch nachts erreichbar?
Ja. Die Pietät ist jeden Tag erreichbar, im Notfall auch nachts sowie an Sonn- und Feiertagen. Die Abholung eines Verstorbenen ist rund um die Uhr möglich.

Der Autor
Pietät Henrici – Ihr Bestatter für die Erdbestattung in Usingen
Fachbeitrag der Pietät Henrici, redaktionell geprüft.
Die Pietät Henrici ist ein Familienbetrieb, der die Friedhöfe und Abläufe in der Region kennt. Für eine Erdbestattung heißt das: Die Familie hat einen Ansprechpartner, der Friedhofsverwaltung, Pfarramt, Floristen und Steinmetz koordiniert, während die Angehörigen Zeit für den Abschied haben.
- Abholung und Überführung rund um die Uhr, auch aus dem Ausland
- Aufbahrung in der Trauerhalle oder in den eigenen Räumen
- Trauerreden, die die Pietät selbst ausarbeitet und vorträgt
- Alle Formalitäten von der Sterbeurkunde bis zur Rentenfortzahlung
- Grabpflege und Grabgestaltung auch nach der Beisetzung
- Stammsitz an der Weilburger Straße, Zweigstellen in Neu-Anspach, Grävenwiesbach und Wehrheim
Pietät Henrici
Weilburger Straße 40
61250 Usingen
| Telefon | 06081 66023 |
| Email Kanzlei | info@pietaet-henrici.de |
| Web | pietaet-henrici.de |
Erreichbarkeit:
Montag bis Sonntag rund um die Uhr
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Quellen
| Quelle | Link | Wofür |
|---|---|---|
| [1] Pietät Henrici: Unsere Leistung | Quelle öffnen | Anbieterangaben: Abholung und Überführung rund um die Uhr, Aufbahrung, Trauerreden, Formalitäten, Grabpflege; Kostenübersicht laut Seite „Über uns“ |
| [2] Pietät Henrici: Kontakt und Zweigstellen | Quelle öffnen | Anschrift, Telefon, E-Mail, Erreichbarkeit, Zweigstellen Neu-Anspach, Grävenwiesbach und Wehrheim |
| [3] Friedhofs- und Bestattungsgesetz Hessen (FBG) | Quelle öffnen | § 2 Abs. 4 frühere Einwohner, § 6 Ruhefristen, § 10 Leichenschau, § 13 und § 14 Angehörige und Bestattungsart, § 16 Bestattungsfristen, § 17 Leichenhalle, § 18 Sarg bei der Trauerfeier |
| [4] Stadt Usingen: Friedhöfe | Quelle öffnen | Friedhöfe in der Kernstadt und den Stadtteilen, Naturfriedhof Merzhausen, Friedhofsverwaltung am Bauhof, Antrag zur Anmeldung einer Beerdigung im Digitalen Rathaus, Friedhofs- und Gebührenordnung |

